Meine Zeit in China

 

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Station 7: Xian, Shaangxi

Xi‘an (Westhauptstadt) ist eine von Chinas großen historischen Städten und natürlich berühmte für  seine Terrakotta Arme…

Total erschöpft sind wir dort angekommen und sind am Bahnhof verzweifelt. Dieser Bahnhof war so unübersichtlich, dass wir weder die Metrostation, noch die Taxihaltestelle gefunden haben. Schließlich haben wir doch ein Taxi gefunden, dass uns zum Hostel gefahren hat.

Das Hostel war eins der Besten (mit Fußbodenheizung!) Da wir immer noch angeschlagen waren und mit unserem Essen aufpassen mussten, haben wir auch öfters im Hostel gegessen.

In Xian ist meine chinesische Freundin Kay zu uns gestoßen. Für sie war es das erste Mal in ihrem Leben, dass sie Schnee gesehen hat. Sie will lieber im Süden leben, Winterklamotten findet sich hässlich…

Nachdem wir uns alle erst mal ein wenig erholt hatten, haben wir uns aufgemacht den Glocken- und Trommelturm zu besichtigen. Das sind im Prinzip einfach 2 Türme mitten in der Stadt. In einem sind eben Trommeln und in dem anderen eben Glocken.  Außerdem wird dort mehrmals täglich eine Kurze Vorstellung der Instrumente gegeben. Hier mal ein Bild mal mit uns 4 vor dem Glockenturm:


Den nächsten Tag wollten wir eigentlich ruhig angehen lassen. Da wir aber erfahren haben, dass möglicherweise wegen schlechten Wetterbedingungen (ein wenig Schnee) bald keine Busse mehr zu Terrakotta Arme fahren würden, sind wir eben doch zuerst dort hin. Die Arme ist nämlich leider etwas außerhalb von Xian.

Es gibt 3 überdachte Bereiche, in denen man die Krieger und Pferde besichtigen kann, wobei Halle 1 mit Abstand die interessanteste ist. Sie ist die größte von allen und mit den am besten erhaltenen Terrakotta-Figuren. Ich fand es erschreckend wie viel davon bereits zerstört ist, wobei man natürlich berücksichtig muss, dass der erste Kaiser Qin Shihuangdi die Arme vor über 2000 Jahren erbauen lies.


Nach dem wir also die berühmteste Sehenswürdigkeit erledigt hatten, war Xian selbst am nächsten Tag dran. Wir haben mit einem Rundgang über die Stadtmauer begonnen. Der Eintrittspreis war unverschämt hoch und es machte auch keinen Unterschied, dass wir nicht die ganze Stadtmauer umrunden wollten. Man hätte auch ein Fahrrad mieten können und einmal die Stadt umrunden. Aber bei der Kälte und etwas Schnee war das keine gute Idee.Die Stadtmauer ist auf jeden Fall sehr breit - breiter als die große Mauer - und beeindruckend hoch.


Anschließend sind wir noch im Muslimischen Viertel gegangen (Xian hat die größte muslimische Gemeinde Chinas). Die Moschee haben wir erst gar nicht als solche erkannt, da man einfach alles mit chinesischem Baustil vermischt hat. Aber die meisten Besucher kommen in diese Viertel sowieso nur, um dort das leckere Essen zu genießen. Danach mussten wir uns mal wieder aufwärmen, bevor wir uns eine Springbrunnenshow angeschaut haben, denn ich hatte eiskalte Füße. Deshalb habe ich mir auch am letzten Tag in Xian noch mal wärmer Schuhe kaufen müssen, da wir später noch nach Harbin wollten, um uns dort das Eisfestival anzusehen.

Fazit von Xian: eigentlich eine interessante Stadt, nur schade, dass wir alle ein wenig krank waren…

10.2.14 15:52
 


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