Meine Zeit in China

 

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Station 9: Peking - die Hauptstadt Teil 1

Das absolute MUSS meines Chinaaufenthaltes: Peking, die Hauptstadt. Deshalb war von Anfang an mein Ziel, von Peking zurück fliegen zu können. Yuhuu –es hat gelappt!

Peking ist wirklich riesig. Aber zum Glück sind alle wichtigen Sehenswürdigkeiten, mit Ausnahme des Sommerpalasts und der großen Mauer, im Stadtzentrum und von unserem Hostel nicht weit entfernt., genau wie die Einkaufsstraße

 

Den meisten Sehenswürdigkeiten wurde vor kurzer Zeit erst ein neuer Anstrich verpasst, sodass wirklich alles wunderschön aussieht. Nur: Über Peking liegt wirklich der Smog. Wir haben in unserem Aufenthalt kein einziges Mal wirklich die Sonne gesehen, obwohl sie zweifellos geschienen hat.

Da wir mal wieder früh morgens und total erschöpft angekommen sind, blieb uns am 1. Tag gerade mal Zeit für eine Sehenswürdigkeit. Wir sind zum Himmelstempel gefahren, dort einmal durch den ganzen Park gelaufen und haben uns die runden Tempelanlagen angeschaut.


Und am nächsten Tag haben wir gleich die verbotene Stadt angeschaut. Auf dem Weg dorthin sind wir über den Tiananmen-Platz gelaufen. Der Platz ist zwar, nun ja ziemlich bekannt, aber nicht wirklich schön. Und man wird tatsächlich vor dem Betreten dieses Platzes kontrolliert.

Die Verbotene Stadt selbst kann man als Besucher nur durch dieses Tor betreten:


Wir haben über 4 Stunden allein für die Besichtigung der Verboten Stadt gebraucht, und dabei noch nicht mal alles gesehen, da einige Hallen zu hatten. Zugegen, ohne Audioguide wäre der Besuch nicht all zu interessant gewesen, denn die vielen Hallen verschiedenster Harmonie ( höchste, vollkommenste Harmonie, Harmoniebewahrung,,, ) und die verschiedenen Paläste gleichen sich dann doch nach einer Weile. Aber die Größe der Verbotenen Stadt ist trotzdem beeindruckend!


Trotz der langen Besichtigung hatten wir später noch ein bisschen Zeit, und so sind wir zum Lamatempel gefahren.  Der Tempel ist riesig, ungewöhnlich bunt und mit einer beeindruckenden goldenen Buddhastatue. Er zählt zu den schönsten Tempeln, die wir in China besucht haben.  


Das Abendessen an diesem Tag zählte eindeutig zu den Highlights in Peking. Wir dachten uns, einmal in unserem Leben und wenn wir schon in Peking sind, müssen wir uns auch eine richtige Pekingente in einem gutem Restaurant gönnen! Dafür haben wir dann auch extra auf einen Tisch gewartet. Aber es hat sich auf jeden Fall gelohnt, denn die Pekingente war wirklich lecker. Allerding wars kein traditionelles Gericht, denn wir haben die Ente mit Pfannkuchen gegessen - etwas ungewöhnlich…

Am folgenden Tag war unser Ausflug zu großen Mauer. Wir sind mit einer Tour zum wiederaufgebauten Abschnitt bei Mutianyu. Laut unserem Hostel, soll dieser Abschnitt schöner und bei weitem nicht so überfüllt wie in Badaling, dem bekanntesten Abschnitt, sein. Und anscheinend soll Mutianyu auch gut geeignet sein für Familien mit Kinder.  Das konnten wir allerding nicht ganz nachvollziehen, da es teilweise richtig steil bergauf geht. Der Weg zum höchsten Wachturm an diesen Abschnitt ist keineswegs leicht und 3 Stunden für die Mauer fanden wir dann doch etwas zu kurz… Wir waren am Abend auch richtig erschöpft. Leider hatten wir nicht ganz so viel Glück mit dem Wetter (schöne Fotos konnten wir deshalb nicht machen), aber man konnte dennoch einen guten Eindruck von Mauer gewinnen. Zum Glück waren fast keine Menschen dort!!

 

Chinesen schaffen es, überall sinnlose touristische Aktivitäten einzubauen. Und so mussten wir, auf Grund unsere Tour, eine Seilbahn zur Mauer nehmen und später mit der Sommerrodelbahn ( - im Winter) wieder hinunter zum Parkplatz fahren. Naja, warum denn nicht?

Damit hatten wir die wichtigsten Sachen in Peking bereits abgehakt und da es Alicias letzte Gelegenheit war in Peking Souvenirs zu kaufen, sind wir am nächsten Tag zu 2 Märten gefahren. Dort konnte man alle möglichen Souvenirs ergattern. Nur nach 2 Stunden ist man vom Handel total erschöpft. Bis zum 90%! Schlagen die Verkäufer auf. So eine Dreistigkeit muss man sich erst mal vorstellen… Außerdem habe ich mich nur 2 Stunden mit Kay getroffen, um mich von ihr richtig zu verabschieden. Aus gemeinsamen Reisen ist leider doch nichts mehr geworden.

Das war unser Aufenthalt in Peking, fürs erste. Nach einem „kurzen“ Abstecher nach Harbin sind wir ja noch mal wieder gekommen!

20.2.14 20:14
 


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