Meine Zeit in China

 

* Startseite     * Über...     * Archiv     * Gästebuch     * Abonnieren








Station 10: Harbin, Heilongjiang

Harbin, die Eisstadt, ist die Hauptstadt der nördlichsten Provinz Chinas. Schon im Zug haben wir gemerkt, wie es langsam aber sicher immer immer kälter wurde. Aber trotz allem haben wir uns die Kälte schlimmer vorgestellt. Mit 3 paar Socken, 3paar Hosen, 4 Schichten unter der Winterjacke, Schal, Wintermütze, Handschuhen und extra Handwärmerrolle (auf den Bilder wird man sehen, was ich meine), konnte man auch die eisigen Temperaturen von ca. -15°C am Tag ganz gut aushalten. Erst nach ein paar Stunden, wurde es uns doch richtig kalt.

In Harbin merkt man schon deutlich den russischen Einfluss in diesem Gebiet. Die Wohnhäuser wirken in kleinster Weise mehr chinesisch, es gibt russische Restaurants und eine Kirche mit Zwiebeltürmen: die Sophien-Kathedrale.

 

Unser Lieblingsaufenthaltsort war ein wunderschönes Kaufhaus mit einer riesigen Auswahl an gutem und preiswertem chinesischem Essen im Erdgeschoss

Der Grund, weshalb wir nach Harbin wollten, war das Schnee und Eisfestival. Das Festival selbst war zwar schon längst vorbei, aber die Skulpturen stehen noch etwas länger.

Tagsüber wird empfohlen sich die „Snow World“ anzuschauen. Diese befindet sich in einem Park auf Sunisland. Dank brillanter chinesischer Ausschilderung und exzellenter Hilfe vom Hostel haben wir das auch nach über einer Stunde suchen gefunden. Im Park haben verschieden Künstler aus Schnee unzählig Figuren geformt.



 

Und nachts sollte man sich die „Ice and Snow world“ anschauen. Diese ist nun wirklich nicht zu übersehen, denn die Eiskunstwerke sind in allen Farben beleuchtet. Der Park war nicht so groß wie erwartet, aber viel größer hätte er auch nicht sei dürfen, ohne dass die Besucher mit der Zeit angefangen zu erfrieren. Hier mal ein paar Eindrücke:


 


Den letzten Tag in Harbin haben wir ganz entspannt verbracht. Zunächst sind wir mit 2 Australiern, die wir bereits aus Xian kannten und in Harbin wieder getroffen haben, Pfannkuchen mit chinesischer Füllung essen gegangen.   Danach sind wir mit der Seilbahn über den Fluss – noch mal auf die Insel. Wir wollten uns die Polarwelt anschauen. Hinterher wünschten wir, wir hätten es nicht getan. Die Tiere taten einem einfach nur leid: Das Wasser im Seehundbecken war gerade tief genug, sodass die Seehunde mit Müh und Not geradeaus schwimmen konnten; 2 Eisbären in einem winzigem Becken, dass eher eine Badewanne glich. Und 2 Belugawale in einem nicht viel besseren Becken… Traurig

Der Rückweg von der Polarwelt war dafür besser. Wir haben uns entschieden über den Fluss zu laufen. Wir hätten uns das vorher nie vorstellen können: Ein Fluss, mindestens 4 mal so breit wie der Neckar ist komplett zugefroren, und zwar so dick, dass sogar LKWs darauf fahren können. Ja, dort wird’s wirklich sehr lange sehr kalt…


 

20.2.14 18:58
 


bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)



 Smileys einfügen



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung